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Aufstieg in die 2. Judo Bundesliga perfekt

Von Anfang an (1. KT der Regionalliga Süd) mit einer geschlossenen Teamleistung zum Erfolg.

Nach 26 Jahren gibt es wieder eine Judo-Bundesligamannschaft in der Metropolregion. Grund dafür ist die Nachricht, die der deutsche Judobund am Mittwoch mitteilte. Der SV Halle hat seine Mannschaft aus der 2. Bundesliga zurückgezogen. Damit nehmen die Aufsteiger HTG Bad Homburg und 1. Judoteam Heidelberg-Mannheim die Plätze von SV Halle und Absteiger VFL Riesa ein.

Nachdem das 1. Judoteam Heidelberg-Mannheim den hitzigen Zweikampf um die diesjährige Meisterschaft der Regionalliga Süd gegen den TSB Ravensburg für sich entschieden hat, sollte es am 29. Oktober gegen die HTG Bad Homburg um den Aufstieg in die 2. Bundesliga gehen. Dies ist nun Makulatur. 

In der Mannschaft des 1. Judoteams Heidelberg-Mannheim kämpfen ältere, erfahrene Athleten mit dem erfolgreichen Nachwuchs der Vereine aus dem Rhein-Neckarraum.

Trainerin Carmen Bruckmann (Mannheim) und Trainer Stefan Saueressig (Heidelberg) ist es zu verdanken, dass junge Kämpfer die Chance haben in einer wettkampforientierten Trainingsgruppe ihre Leistungen zu verbessern und dies dann auch im Mannschaftswettkampf einzusetzen. Allein drei Wettkämpfer nahmen dieses Jahr an den deutschen Meisterschaften der u18 teil.

Eine weitere Besonderheit des Judoteams ist, dass vier Athleten der Mannschaft sehbehindert sind. Seit vielen Jahren sind die sehbehinderten Kämpfer Teil der Trainingsgruppe und seit 2012 auch Teil der Wettkampfmannschaft. Stolz ist die Mannschaft auf die Bronzemedaille, die Nikolai Kornhaß von den Paralympics in Rio mitbrachte.

Mehrere Väter, die in den 80er Jahren in der Mannheimer Bundesligamannschaft kämpften, übergeben nun den Staffelstab an ihre Söhne und deren Trainingspartner. Auch Marco Welz (Bundesliga-Kämpfer des 1. MJC), der als Jugendtrainer auch an dem Erfolg beteiligt ist, ist stolz auf die Mannschaft.

Erstellt am 13.10.2016

Kategorie: Judo