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Der 1. Mannheimer Judo-Club e.V. ist ein moderner Verein mit über 50 jähriger Tradition. Derzeit haben wir ca. 400 Mitglieder, mehr als die Hälfte unserer Mitglieder sind Kinder und Jugendliche. Unser Verein bietet die Möglichkeit, in den Sportarten Judo, Karate, Ju-Jutsu, Jeet Kune Do und Eskrima zu trainieren. Bei uns können als Vereinsmitglieder alle angebotenen Trainingseinheiten nutzen oder als Kursteilnehmer in jede unserer Wettkampf-, Freizeit- oder Selbstverteidigungssportarten „schnuppern“. Wir sind ein gemeinnütziger Verein, Mitglied im Deutschen Behindertensportverband und arbeiten ausschließlich ehrenamtlich.
Jedes Jahr richten wir ein großes internationales Judo-Jugend-Turnier, das Wolfgang-Welz-Gedächtnisturnier aus.
Die beiden Grundsätze des Judo-Begründers Jigoro Kano sollen die Basis für unsere Gemeinschaft sein:
SEI RYOKU ZEN YO Bester Einsatz von Geist und Körper
JI TA KYO EI gegenseitige Hilfe zum beiderseitigen Wohlergehen und für den wechselseitigen Fortschritt
Vereinsgeschichte im Zeitraffer:
2009: - Bei der Mitgliederversammlung gibt Simon Winkelmann nach 40 Jahren Vorstandstätigkeit, davon fast 2 Jahrzehnten als 1. Vorsitzender, seinen Vorstandsposten ab. Nachfolger als 1. Vorsitzender ist Norbert Mahninger.
- Simon Winkelmann wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
- Im April wird Dennis Mai Landesmeister der Judoka U 12
- Juli: für die Europameisterschaften der Blinden und sehgeschädigten Judoka haben sich Matthias Krieger, Sebastian Junk, Markus Upmann und Oliver Upmann qualifiziert. Am Ende wird Matthias Krieger Dritter.
- Juli: Die Seniorenmannschaft der Judoka nimmt wieder an den Bezirksmeisterschaften teil, wird Erster und steigt in die Badenliga auf.
2008: - Im Februar findet der 1. Senioren-Selbstverteidigungskurs bei uns statt. Der von Simon Winkelmann geleitete Kurs ist seither fester Bestandteil unseres Angebotes.
- Im April wird Adrian Drepper U12 Judo-Landesmeister.
- Matthias Krieger und Sebastian Junk qualifizieren sich für die paralympischen Spiele in Peking. Unter der Betreuung der Bundestrainer Carmen Bruckmann und Stefan Saueressig verpasst Matthias am Ende die Medaille und wird unglücklich Fünfter, Sebastian erreicht den siebten Platz.
- Am 19. Juli öffnen wir unser Dojo für die Öffentlichkeit. Der "Tag der offenen Tür" ist ein großer Erfolg.
- Judoka in Kadern, Bundesliga und Nationalmannschaften:
- U 14 Landeskader: Janina Baumann, Pascal Bruckmann, Sidney Mai
- Bundesligakämpfer: Tamara Baumann, Janina Würtenberger, Katrin Würtenberger, Matthias Krieger, Sebastian Junk, Helmut Blank
- Nationalmannschaft der Blinden und Sehgeschädigten: Markus Upmann, Matthias Krieger, Sebastian Junk
2007: - Februar: wir feiern Richtfest im Pfeifferswörth
- Pfingsten: es endlich soweit: der große Umzug aus dem Gebäude der alten Brauerei in unser neues Dojo.
- 18. Juni: der Trainingsbetrieb an neuer Stätte hat begonnen.
- Sommerferien: die Judo-Jugend startet zur einwöchigen Segelfreizeit am Eijselmeer.
- 22.September: wir feiern unser großes Einweihungsfest
- 24. November: die männlichen U 12 Judoka werden Landesmeister
2004: - Mit der Zukunft des Vereins haben sich die Mitglieder im Rahmen eines Planungstages im Juli 2004 auf der Burg Altleiningen intensiv beschäftigt. Stärken und Verbesserungspotentiale wurden identifiziert sowie eine Vision für den Idealen 1. MJC ausgearbeitet. Neben dem nun realisierten Dojo-Bau wurden in diesem Rahmen weitere Projekte wie die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit, die Neustrukturierung des Trainingsangebots und die Förderung abteilungsübergreifender Zusammenarbeit initiiert.
1991: - Nach Georg Hanika, Wolfgang Welz, Günter Okon, Karlheinz Pees und Jürgen Stupp übernimmt 1991 Simon Fr. Winkelmann das Amt des Vorstandsvorsitzenden.
- Im 40. Jahr macht der 1. MJC mit so erfolgreichen Judoka wie Marco Welz, der bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin die Bronzemedaille gewann, und Sabrina Greco, der Fünften bei den Europameisterschaften der Juniorinnen in Finnland, von sich reden.
- Am 21.12.1991 wird das 40-jährige Bestehen im Bürgerhaus Neckarstadt gefeiert.
1983-1990: - Die Judo-Senioren Mannschaft schaffte 1983 den Sprung in die 1. Judo-Bundesliga, wo sie bis zum freiwilligen Ausscheiden nach der Saison 1990 immer einen mittleren Tabellenplatz erkämpfen konnte.
- 1983 war auch das Jahr von Pierre Bruckmann, der hier zum ersten Mal Deutscher Hochschulmeister wurde, einen Titel, den er sich noch mehrfach erkämpfte.
- Auch für die Karateka war 1983 ein Erfolgsjahr: Willi Zax wurde Vizemeister bei den Deutschen-Karate-Einzelmeisterschaften.
- In diesem Jahr weitete der 1. MJC sein Angebot aus und bietet im neuen Fitness- und Kraftraum Gymnastik- und Bodybuilding an.
- 1987 wurde Marco Welz Turniersieger bis 50 kg beim Wolfgang-Welz-Gedächtnis-Turnier und Deutscher Jugend-A-Meister.
- Die ersten Ju-Jutsu-Wettkämpfe wurden vom 1. MJC in der Carl-Diem-Halle in Mannheim ausgerichtet.
1972-1982: - 1972 feierte der 1. MJC sein 20-jähriges Bestehen mit einem rauschenden Fest im Mannheimer Rosengarten. Eine weitere Budo-Sportart wurde nun offiziell ins Vereinsprogramm aufgenommen: Ju-Jutsu. Im selben Jahr kam der Vereinsvorsitzende Wolfgang Welz durch einen Autounfall ums Leben.
- 1974 richtete der Verein die Europameisterschaften der Karate-Junioren in Mannheim aus sowie das erste internationale Wolfgang-Welz-Gedächtnis-Turnier.
- In diesem Jahr zog der Verein in sein neues Dojo in der Käfertaler Straße ein. Endlich hatte man ein eigenes Domizil mit Duschen, eigener Sauna und Geschäftszimmer - alles in Eigenarbeit von einigen Mitgliedern erstellt.
- In den folgenden Jahren machte vor allem ein Judoka des 1. MJC von sich reden: Arthur Schnabel. Deutscher Meister in den Jahren 1976, 78, 80 und 82, Internationaler Deutscher Meister in Mannheim 1983 und 1984 die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Los Angeles.
1967-1971: - Eine vorläufige Bleibe fand der 1. MJC 1967 im Neckarstädter Kaisergarten, wo man endlich nicht mehr ständig die Judomatten auf- und abbauen musste.
- Auch die Karateka waren damals sehr erfolgreich, belegten vordere Plätze bei Deutschen Meisterschaften und bei den Karate-Weltmeisterschaften 1969 in London qualifizierte sich zum allerersten Mal ein deutscher Teilnehmer: Richard Scherer vom 1. MJC und erhielt die Bronzemedaille.
- Im Judo rückte die Kampfgemeinschaft aus 1. MJC, PSV und Post SG Mannheim in die Oberliga Baden-Württembergs vor.
- 1970 begann eine jahrzehntelange freundschaftliche Verbindung mit Mannheims Partnerstadt in Frankreich, Toulon. Jugendmannschaften aus beiden Städten besuchen sich auch heute noch regelmäßig.
Die ersten Jahre 1949-1966- Bis 1949 waren nach dem 2. Weltkrieg Kampfsportarten in Deutschland von den Alliierten verboten. Als dieses Verbot endlich aufgehoben wurde, nahmen auch in Mannheim die Judoka langsam ihr Training wieder auf. Am 16. Dezember 1951 wurde der 1. Mannheimer Judo-Club gegründet.
- Schon in den ersten Jahren wurden große Meister wie der Weltmeister Tokio Hirano als Trainer verpflichtet und Judoka aus Mannheim qualifizierten sich für die Teilnahme an in- und ausländischen Meisterschaften. Es kam aber auch vor, dass 1956 niemand zu den "Deutschen" fahren konnte, da nicht genug Geld in der Vereinskasse war. Der Verein hatte da gerade einmal 88 Mitglieder, der Mitgliedsbeitrag betrug ganze 3 DM, trainiert wurde in der Mädchenturnhalle einer Schule.
- 1963 wurde die Karateabteilung gegründet, 1966 das Vereinsangebot erweitert und außer Judo und Karate nun auch Aikido und Kendo angeboten.
Der Vorstand
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